Eine Parallelwelt ...

Wir wollen Abenteuer, Rätsel und Gefahren im Wilden Westen erleben. Das kann mal authentisch sein, und mal völlig durchgedreht - also wie ein gutes Lucky-Luke-Heft.

Wild West Live ist kein Fantasy-Rollenspiel - und kein Reenactment. Obwohl wir beides mögen. Am Reenactment schätzen wir die Kostüme und die stimmigen Details – am Rollenspiel die Freiheit, die Geschichte selbst zu gestalten.

Um jede Situation des klassischen Westerns erleben zu können, geht es bei uns natürlich historisch drunter und drüber. Bis 1864 stimmt unser Zeitverlauf noch überein mit den Geschichtsbüchern. Aber dann entwickelt sich alles so, wie unsere Teilnehmer es anlegen.

So ist es möglich, daß ein Bundesstaat im Krieg neutral bleibt; daß die Konföderierten in Teilen des Landes nicht kapitulieren, sondern weiterkämpfen. Daß Repetiergewehre genauso auftauchen wie Vorderlader. Daß Dynamit und TNT schon erfunden sind.

Kurz gesagt: Alles, was der Atmosphäre dient, ist erlaubt. Alles zwischen „Lederstrumpf“ und „O Brother, Where Art Thou.“

Deswegen haben wir Bundesstaaten erfunden, in denen die Zeit stillsteht, und die Engländer und Franzosen sich noch bekriegen.

Oder Bundesstaaten, die technisch und wirtschaftlich auf der Höhe der 20er Jahre sind.

Mittendrin liegt Pahoca, wo der Bürgerkrieg fortgeführt wird. Denn es wäre doch schade, wenn all die CSA-Spieler ausmustern müßten, nur weil in der richtigen Welt der Krieg 1865 beendet war ...

Das beste daran: In dieser „Parallelwelt“ könnt Ihr entscheidende Rollen spielen. Denn das ist der Hauptunterschied zum Reenactment: Ihr seid völlig frei, die Geschichte selbst zu gestalten.