undesstaaten und ihre Flaggen





Alabama - genannt The Heart of Dixie (Herz des Dixielandes) - trat den Vereinigten Staaten von Amerika am 14. Dezember 1819 als 22. Bundesstaat bei. 1861 war Alabama einer der Gründerstaaten der Konföderierten Staaten von Amerika im Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Wirtschaft wurde lange Zeit von Landwirtschaft und Baumwollanbau dominiert. Heute haben sich Güterproduktion und Dienstleistungsbereiche zu führenden Wirtschaftszweigen entwickelt. Der Name des Bundesstaates ist vom Alabama-Fluss abgeleitet, seinerseits benannt nach dem Stamm der Alabama oder Alibamon, der zur Creek-Konföderation gehörte. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Montgomery sowie Birmingham, Mobile und Huntsville.
Am 3. Januar 1959 wurde Alaska als 49. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen. Seit 1977 ausgedehnte Ölfelder in der Nähe von Prudhoe Bay entdeckt wurden, stieg die wirtschaftliche Bedeutung Alaskas. Der Name des Staates ist von dem Wort der Alëuten für "Festland" abgeleitet. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Juneau, Anchorage, Fairbanks, Sitka und Ketchikan.
Arizona, Bundesstaat im Südwesten der USA, im Norden von Utah, im Osten von New Mexico, im Süden von Mexiko und im Westen von Kalifornien und Nevada begrenzt. Ein großer Teil der Westgrenze wird durch den Colorado River gebildet.

Arizona trat am 14. Februar 1912 den USA als 48. Bundesstaat bei. Die Wirtschaft hat sich seit 1950 schnell entwickelt. Der Name des Bundesstaates ist von dem Wort Arizonac abgeleitet, was "Ort der kleinen Quelle" bedeutet. Die bedeutendsten Städte sind die Bundeshauptstadt Phoenix, Tucson, Mesa, Glendale, Tempe und Scottsdale.

Kalifornien, Bundesstaat im Westen der USA, grenzt im Norden an Oregon, im Osten an Nevada und Arizona, im Süden an den mexikanischen Bundesstaat Baja California Norte und im Westen an den Pazifischen Ozean. Der Colorado River bildet die Grenze zu Arizona.

Kalifornien trat den Vereinigten Staaten am 9. September 1850 als 31. Staat bei. Der Name California wurde von dem spanischen Entdecker Hernán Cortés zu Beginn des 16. Jahrhunderts zuerst der Halbinsel Baja California gegeben. Die wichtigsten Städte Kaliforniens sind die Hauptstadt Sacramento, Los Angeles, San Diego, San Francisco, San Jose, Long Beach und Oakland.

Colorado, einer der sogenannten "Mountain States" der Vereinigten Staaten. Colorado grenzt im Norden an die Bundesstaaten Wyoming und Nebraska, im Osten an Nebraska und Kansas, im Süden an Oklahoma und New Mexico und im Westen an Utah. Die Rocky Mountains durchziehen den Bundesstaat in Nord-Süd-Richtung.

Colorado wurde am 1. August 1876 als 38. Bundesstaat in die amerikanische Union aufgenommen. Der Staat ist bekannt für seine reichen Rohstoffvorkommen und extensive Viehwirtschaft. Neben der Leichtindustrie zählt der Tourismus, der an Bedeutung gewinnt, zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Der Name des Staates geht auf den Colorado River zurück, der seinen Namen von den spanischen Entdeckern erhielt ("Colorado" heißt auf spanisch "rötlich").

Delaware (Bundesstaat, USA), einer der Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika, am Atlantik. Er grenzt im Norden an Pennsylvania, im Osten an den Delaware River, die Delawarebai und den Atlantischen Ozean sowie im Süden und Westen an Maryland.

Delaware hat den Beinamen The First State (der erste Bundesstaat), da er der erste der ursprünglich 13 Bundesstaaten war, der nach der Unterzeichnung der amerikanischen Verfassung am 7. Dezember 1787 in die Union aufgenommen wurde. Der Bundesstaat ist benannt nach dem Delaware River und der Delaware Bay, die wiederum beide zu Ehren von Thomas West, dem 3. Baron De La Warr und ersten kolonialen Gouverneur Virginias, benannt wurden. Zu den wichtigsten Städten gehören Dover (die Hauptstadt), Wilmington, Newark, Milford und Elsmere.

Florida, Bundesstaat im Südosten der USA. Florida grenzt im Norden an die Bundesstaaten Alabama und Georgia, im Osten an den Atlantischen Ozean und im Westen an den Golf von Mexiko. Die Floridastraße trennt Florida von Kuba.

Der wirtschaftliche Aufschwung begann im frühen 20. Jahrhundert, heute verfügt der Staat über eine diversifizierte Wirtschaft. Florida ist bekannt für seine landwirtschaftlichen Erzeugnisse wie Zitrusfrüchte, aber auch die industriellen Produkte und die touristischen Attraktionen wie Walt Disney World nahe Orlando und das John-F.-Kennedy-Raumfahrtzentrum in Kap Canaveral. Die Bevölkerung Floridas hat sich zwischen 1960 und 1990 nahezu verdreifacht. Viele alte Menschen wählen ihren Ruhesitz in Florida. Der spanische Seefahrer Juan Ponce de León, der 1513 die Küste entdeckte, nannte es Florida (von spanisch "blühend"). Florida ist auch als Sunshine State bekannt. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Tallahassee, Jacksonville, Miami, Tampa, Orlando, Saint Petersburg und Hialeah.

Georgia (Bundesstaat), einer der am Atlantischen Ozean gelegenen Südstaaten der USA, der im Norden an Tennessee, North Carolina und South Carolina, im Süden an Florida und im Westen an Alabama grenzt. Der Savannah bildet einen Teil der Grenze zu South Carolina.

Georgia wurde am 2. Januar 1788 als vierter Staat in die Union aufgenommen. Georgia ist nach Georg II. von England benannt. Die größten Städte sind die Hauptstadt Atlanta, Columbus, Savannah, Macon und Albany.

Hawaii, Bundesstaat der USA, bestehend aus den Hawaii-Inseln, die acht Hauptinseln und mehr als 120 kleine Inseln umfassen. Die Hauptinseln sind Hawaii, Maui, Oahu, Kauai, Molokai, Lanai, Niihau und Kahoolawe.

Hawaii trat am 21. August 1959 als 50. Staat den USA bei. Die größten Städte sind die Hauptstadt Honolulu, Hilo, Kailna, Kaneshe und Waipaku.

Illinois, Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), einer der nördlichen Staaten des Mittleren Westens, südwestlich des Michigansees gelegen. Illinois grenzt im Norden an den US-Bundesstaat Wisconsin, im Nordosten an den Michigansee, im Osten an Indiana, im Süden an Kentucky und im Westen an Missouri und Iowa. Der Fluss Wabash bildet einen Teil der südöstlichen Grenze, der Ohio die südliche und der Mississippi die Westgrenze.

Am 3. Dezember 1818 trat Illinois als 21. Mitglied den Vereinigten Staaten bei. Geschichtlich wird Illinois vor allem mit Abraham Lincoln in Verbindung gebracht. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Staat zu einer führenden Industrieregion, blieb aber auch weiterhin einer der wichtigsten Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte. Chicago, die große Metropole am Rand des Michigansees, ist Illinois' wichtigstes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Der Name des Staates ist von der Illinois (oder Illini) Native American Confederation abgeleitet, einem Zusammenschluss der Indianer. Als Beinamen trägt Illinois die Bezeichnung "Prärie-Staat". Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Springfield, Chicago (die drittgrößte Stadt der USA), Rockford, Peoria und Aurora.

Indiana, einer der Bundesstaaten im östlichen Mittleren Westen der Vereinigten Staaten (USA). Im Norden grenzt Indiana an die US-Bundesstaaten Illinois und Michigan, im Osten an Ohio, im Süden an Kentucky und im Westen ebenfalls an Illinois.

Indiana trat am 11. Dezember 1816 als 19. Mitglied den USA bei. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Industrie der wichtigste Wirtschaftsfaktor, doch in den neunziger Jahren war Indiana außerdem mitführend in der Landwirtschaft, vor allem im Anbau von Mais und Sojabohnen sowie der Aufzucht von Schweinen. Der Name des Staates bezieht sich auf die Indianer und wurde in den sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts geprägt; damals galt er für einen privaten Großgrundbesitz in Pennsylvania, ab 1800 hieß dieses Land dann offiziell Indiana Territory. Der Beiname des Staates ist Hoosier State, ein Spitzname unbekannter Herkunft. Die wichtigsten Städte des Landes sind die Hauptstadt Indianapolis sowie Fort Wayne, Evansville, Gary, South Bend und Hammond.

Iowa, einer der Bundesstaaten im Zentrum des Mittleren Westens der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Iowa grenzt im Norden an den US-Bundesstaat Minnesota, im Osten an Wisconsin und Illinois, im Süden an Missouri und im Westen an Nebraska und South Dakota. Der Mississippi bildet die gesamte östliche Grenze, der Missouri einen Großteil der westlichen.

Am 28. Dezember 1846 wurde Iowa als 29. Bundesstaat Mitglied der Vereinigten Staaten. Der Staat verfügt über die fruchtbarsten Böden der USA und war schon immer eine von der Landwirtschaft geprägte Region, bekannt für den Anbau von Mais und die Aufzucht von Schweinen und Rindern. Auch in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts bilden die Landwirtschaft und damit verbundene Industriezweige noch immer die zentrale Säule der Wirtschaft. Benannt ist der Staat nach dem Fluss Iowa, der wiederum auf einen Begriff aus der Sprache der Iowa-Indianer zurückgeht. Iowa trägt den Beinamen Hawkeye State (Habichtsaugen-Staat). Die größten Städte sind neben der Hauptstadt Des Moines die Orte Cedar Rapids, Davenport, Sioux City und Waterloo.

Kansas, einer der zentralen Staaten in den USA. Kansas grenzt im Norden an Nebraska, im Osten an Missouri, im Süden an Oklahoma und im Westen an Colorado. Der Fluss Missouri bildet die Nordostgrenze zu Missouri.

Kansas trat am 29. Januar 1861 als 34. Staat der Union bei. Zu Beginn der neunziger Jahre unseres Jahrhunderts verfügte Kansas über eine diversifizierte Wirtschaft, die vom Dienstleistungsbereich und der Industrie dominiert wurde. Dennoch bleibt Kansas einer der wichtigsten Agrarstaaten Amerikas. Der Name des Staates ist vom Kansas River abgeleitet, der wiederum nach den Kansa, einem Indianerstamm der Sioux, benannt wurde. Der Beiname des Staates lautet "Sunflower State" (Sonnenblumenstaat). Zu den wichtigsten Städten gehören die Hauptstadt Topeka, Wichita, Kansas City und Lawrence.

Maine, einer der Neuenglandstaaten der USA. Maine grenzt im Norden und Osten an die kanadische Provinz New Brunswick, im Süden an den Golf von Maine (ein Ausläufer des Atlantischen Ozeans), im Westen an New Hampshire und im Nordwesten an die kanadische Provinz Quebec. Die Nordgrenze wird von den Flüssen Saint John und Saint Francis gebildet; der Saint Croix River bildet einen Teil der Südostgrenze und der Salmon Falls River einen Teil der Südwestgrenze. Die kleine, im südöstlichen Teil des Staates gelegene Halbinsel West Quoddy Head, ist der östlichste Punkt der Vereinigten Staaten.

Maine trat am 15. März 1820 nach der Loslösung von Massachusetts als 23. Staat der Union bei. Ende des 19. Jahrhunderts begann die Industrie eine immer größere Rolle in der Wirtschaft des Staates zu spielen. Die Bezeichnung des Staates stammt vermutlich von englischen Entdeckern ab, die damit das Festland bezeichneten (englisch Mainland); es könnte sich aber auch um die ehemalige Provinz im heutigen Kanada handeln. Bedeutendste Städte sind neben der Hauptstadt Augusta die Städte Portland, Leinston, Bangor, Auburn und South Portland.

Maryland, Staat im Osten der USA. Maryland grenzt im Norden an Pennsylvania, im Osten an Delaware und den Atlantischen Ozean, im Süden und Südwesten an Virginia und im Nordwesten an West Virginia. Der District of Columbia, Sitz der US-Bundeshauptstadt Washington, bildet eine Enklave im Westteil des Staates.

Maryland trat am 28. April 1788 als siebter der 13 Gründerstaaten der Union bei. Die Wirtschaft des Staates, der in kolonialer Zeit für den Tabakanbau bekannt war, basierte im 19. Jahrhundert vorwiegend auf Industrie; in den neunziger Jahren unseres Jahrhunderts spielten der Dienstleistungssektor und Bundesbehörden die wichtigste Rolle als Arbeitgeber. Wichtigste Städte sind neben der Hauptstadt Annapolis die Städte Baltimore, Rockville, Fredericks, Gaithersburg und Bowie.

Michigan, einer der nordöstlichen Staaten der Vereinigten Staaten (USA), im Bereich der Großen Seen gelegen. Michigan ist durch den Michigansee in zwei Teile geteilt: Der südliche Teil, Lower Peninsula (Untere Halbinsel) oder Unter-Michigan genannt, liegt zwischen Michigansee im Westen und Huronsee im Osten; der kleinere, nördliche Teil, Upper Peninsula (Obere Halbinsel) oder Ober-Michigan, ist zwischen Michigansee im Süden und Oberem See im Norden gelegen. Im Norden und Osten grenzt Michigan an die US-Bundesstaaten Ohio und Indiana, im Westen an Wisconsin, im Osten an die kanadische Grenze (Provinz Ontario). Ein Großteil der Grenzen liegt jedoch im Bereich der Großen Seen.

Am 26. Januar 1837 wurde Michigan zum 26. Mitglied der Vereinigten Staaten. Seine Wirtschaft, die im 19. Jahrhundert noch von der Fallenstellerei, Landwirtschaft, Holzwirtschaft und vom Bergbau abhing, wurde nach 1900 hoch industrialisiert, als sich der Staat zum wichtigsten Zentrum der Automobilindustrie der USA entwickelte. In den neunziger Jahren waren auch Dienstleistungsbereiche wie der Tourismus sowie weiterhin Landwirtschaft und Bergbau wichtige wirtschaftliche Faktoren. Der Name des Staates stammt vom Michigansee, dessen Name wiederum von einem Begriff aus der Sprache der Algonkin abgeleitet wurde und so viel heißt wie "großes Wasser". Beinamen Michigans sind Wolverine State (nach wolverine, dem Vielfraß) oder Great Lakes State ("Staat der Großen Seen"). Die Hauptstadt ist Lansing, weitere wichtige Städte sind Detroit, die siebtgrößte Stadt der USA, sowie Grand Rapids, Warren und Flint.

Minnesota, Bundesstaat im nördlichen Mittleren Westen der USA, grenzt an die kanadischen Provinzen Manitoba und Ontario sowie an den Oberen See, Wisconsin, Iowa, South Dakota und North Dakota. Der Red River bildet einen Teil der Westgrenze zu North und South Dakota, der Mississippi einen Teil der Südostgrenze zu Wisconsin.

Minnesota trat am 11. Mai 1858 als 32. Bundesstaat der Union bei. Der Bundesstaat ist nach dem Minnesota River benannt, dessen Name in der Sprache der Sioux "trübes Wasser" bedeutet. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Saint Paul, Minneapolis, Duluth und Rochester.

Mississippi, Bundesstaat im Süden der USA, grenzt an Tennessee, Alabama, an den Golf von Mexiko, Louisiana und Arkansas. Der Fluss Mississippi bildet fast die gesamte Westgrenze, der Pearl River einen Teil der Südgrenze.

Mississippi trat am 10. Dezember 1817 als 20. Bundesstaat der Union bei. Der Bundesstaat ist nach dem Mississippi benannt, dessen Name bei den Algonkin "großer Fluss" bedeutet. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Jackson, Biloxi, Greenville, Hattiesburg, Meridian und Gulfport.

Missouri, Staat im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, der im Norden an Iowa, im Osten an Illinois, Kentucky und Tennessee, im Süden an Arkansas und im Westen an Oklahoma, Kansas und Nebraska angrenzt. Der Mississippi bildet den Großteil der östlichen Staatsgrenze und der Missouri die Grenze im Nordwesten.

Am 10. August 1821 trat Missouri als 24. Staat der amerikanischen Union bei. Obwohl Missouri ein Staat mit Sklavenhaltung war, blieb es während des Bürgerkrieges auf der Seite der Union. Präsident Harry S. Truman wurde hier geboren. Der Staat ist nach dem Fluss Missouri benannt, dessen Name wiederum von einem Begriff aus der Sprache der Algonkin abgeleitet ist. Die größten Städte sind Jefferson City (Hauptstadt), Saint Louis, Springfield, Independence und Saint Joseph.

New Mexico, Bundesstaat der USA, grenzt an Colorado, Oklahoma, Texas, Arizona sowie den mexikanischen Bundesstaat Chihuahua.

New Mexico wurde am 6. Januar 1912 als 47. Bundesstaat in die Union aufgenommen. Seinen Namen hat der Bundesstaat von einem spanischen Entdecker um die Mitte des 17. Jahrhunderts erhalten, der das Gebiet nördlich von Mexiko "Nuevo Mexico" nannte. Die größten Städte sind die Hauptstadt Santa Fe, Albuquerque, Roswell, Las Cruces, Farmington und Rio Rancho.

New York, US-Bundesstaat, der im Norden an die kanadischen Provinzen Ontario und Quebec, im Osten an Vermont, Massachusetts und Connecticut, im Südosten an den Atlantik, im Süden an New Jersey und Pennsylvania und im Westen an Pennsylvania und Ontario grenzt.

New York trat den Vereinigten Staaten am 26. Juli 1788 als elfter der 13 Gründerstaaten bei. Der Staat war innerhalb der USA lange Zeit politisch, kulturell und wirtschaftlich tonangebend. Trotz wirtschaftlicher Probleme in den siebziger und achtziger Jahren, die vor allem die Stadt New York und andere urbane Regionen betrafen, ist der Staat nach wie vor führend in Produktion, Handel, Außenwirtschaft, Kommunikationswesen und Finanzen. New York wurde in den sechziger Jahren des 17. Jahrhunderts nach dem Duke of York, dem späteren König Jakob II. von England, benannt und trägt den Beinamen "Empire State" (Kaiserstaat). Die größten Städte sind Albany (die Hauptstadt), New York (die größte Stadt in den USA), Buffalo, Rochester, Yonkers und Syracuse.

North Carolina, einer der Atlantikstaaten der USA. Er grenzt im Norden an den US-Bundesstaat Virginia, im Osten an den Atlantik, im Süden an South Carolina und Georgia, im Westen an Tennessee.

North Carolina trat den USA am 21. November 1789 als 12. Staat bei. Bis in die frühen zwanziger Jahre war die Land- und Forstwirtschaft der dominierende Wirtschaftsbereich, dann gewann die Industrie an Bedeutung. North Carolina ist nach den Königen Charles I. und Charles II. von England benannt. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Raleigh, Charlotte, Greensboro, Winston-Salem und Durban.

Ohio, einer der East North Central States der Vereinigten Staaten. Ohio grenzt im Norden an Michigan und die kanadische Provinz Ontario, im Osten an Pennsylvania und West Virginia, im Süden an West Virginia und Kentucky und im Westen an Indiana. Die Nordgrenze wird größtenteils vom Eriesee, ein Teil der Ostgrenze sowie die gesamte Südgrenze des Staates vom Fluss Ohio gebildet.

Ohio trat am 1. März 1803 als 17. Bundesstaat der Union bei. Zu Beginn der neunziger Jahre unseres Jahrhunderts lag der Schwerpunkt der industriellen Produktion auf dem Kraftfahrzeugbau, der Eisen- und Stahlindustrie sowie der Gummiindustrie. Daneben spielt die Landwirtschaft eine große Rolle. Der Name des Staates stammt vom Fluss Ohio, dessen Bezeichnung wiederum auf einen Begriff aus der Sprache der Irokesen für "schöner (oder guter) Fluss" zurückgeht. Zu den wichtigsten Städten gehören die Hauptstadt Columbus sowie Cleveland, Cincinnati, Toledo, Akron und Dayton.

Oklahoma, Bundesstaat im Süden der Vereinigten Staaten, grenzt im Norden an Colorado und Kansas, im Osten an Missouri und Arkansas, im Süden an Texas und im Westen an New Mexico. Die südliche Grenze verläuft größtenteils entlang des Red River.

Oklahoma trat den Vereinigten Staaten am 16. November 1907 als 46. Staat bei. Der Name des Staates ist aus der Sprache der Choctaw, einer indianischen Volksgruppe, abgeleitet, und bedeutet "rote Menschen". Die größten Städte des Staates sind die Hauptstadt Oklahoma City, Tulsa, Lawton, Norman und Broken Arrow.

Ontario, die bevölkerungsreichste Provinz Kanadas. Sie grenzt im Norden an die Hudsonbai und die Jamesbai, im Osten an Quebec, im Südosten an den US-Staat New York, im Süden an die Großen Seen - Ontariosee, Eriesee, Huronsee und Oberer See - und den US-Staat Michigan, im Südwesten an den US-Staat Minnesota und im Westen an Manitoba. Der Grenzverlauf wird im Osten streckenweise durch den Fluss Ottawa festgelegt, im Südosten durch den Sankt-Lorenz-Strom und den Niagara River; die Südgrenze verläuft streckenweise entlang der Flüsse Saint Mary's, Saint Clair und Detroit, und im Südwesten bildet der Rainy River einen Abschnitt der Grenze.

Ontario wurde am 1. Juli 1867 als eine der vier Gründungsprovinzen Teil des Dominions Kanada. Von 1791 bis 1841 hatte es als Provinz Upper Canada existiert, und von 1841 bis 1867 war es mit Quebec zu einer Provinz zusammengeschlossen. Der Name der Provinz ist von einem Wort aus der Sprache der Irokesen abgeleitet, das möglicherweise "schöner See" bedeutet und auf den Ontariosee verweist oder "Felsen am Wasser" bedeutet, als Hinweis auf die Niagarafälle.

Puerto Rico, mit den Vereinigten Staaten von Amerika assoziiertes Gebiet im Bereich der Westindischen Inseln. Puerto Rico besteht aus einer Hauptinsel, der mehrere kleinere Inseln vorgelagert sind.

Puerto Rico ist seit dem 25. Juli 1952 mit den Vereinigten Staaten assoziiert. Christoph Kolumbus erhob 1493 Anspruch auf die Insel. In der Folgezeit war sie spanische Besitzung, bis sie 1898 an die Vereinigten Staaten abgetreten wurde. Der Name, der im Spanischen so viel wie "reicher Hafen" bedeutet, stammt aus dem 16. Jahrhundert und bezog sich zunächst auf die Hauptstadt San Juan Bautista de Puerto Rico. Mit der Zeit nannte man die Stadt nur mehr San Juan und die Insel Puerto Rico. Zu den wichtigsten Städten gehören die Hauptstadt und größte Stadt San Juan sowie Bayamon, Carolina, Ponce, Arecibo und Mayaguez.

Rhode Island, einer der Neuenglandstaaten der Vereinigten Staaten (USA). Die vollständige Bezeichnung des Staates lautet State of Rhode Island and Providence Plantations. Im Norden und Osten grenzt der Staat an Massachusetts, im Süden an den Rhode Island Sound und den Block Island Sound (Meeresarme des Atlantik), im Westen an Connecticut. Die Narragansett Bay reicht tief in den Südostteil des Staates hinein; der Pawcatuck River bildet die Südwestgrenze.

Rhode Island trat am 29. Mai 1790 als letzter der 13 Gründungsstaaten den Vereinigten Staaten bei. Einer der ersten nichtindianischen Siedler in dem Gebiet des heutigen Rhode Island war der religiöse Führer Roger Williams, der 1636 die heutige Hauptstadt Providence gründete.

South Carolina, einer der Südstaaten der Vereinigten Staaten, grenzt im Norden an North Carolina, im Osten und Südosten an den Atlantischen Ozean und im Südwesten und Westen an Georgia. Die Grenze zu Georgia wird fast auf der gesamten Länge vom Savannah gebildet.

South Carolina trat am 23. Mai 1788 als achter der 13 Gründungsstaaten der Union bei. Die Wirtschaft von South Carolina war bis ins 20. Jahrhundert von der Landwirtschaft beherrscht. Hauptanbauprodukte waren und sind Tabak, Baumwolle und Sojabohnen. Anfang der neunziger Jahre war South Carolina der führende Textilproduzent der Vereinigten Staaten. Der Bundesstaat wurde nach Karl I. und Karl II. von England benannt. Sein Spitzname ist "Palmetto State" (Zwergpalmenstaat). Die wichtigsten Städte sind Columbia (die Hauptstadt), Charleston, North Charleston, Greenville, Spartanburg und Sumter.

Tennessee, Staat im zentralen Südosten der Vereinigten Staaten (USA). Er wird im Norden von den US-Bundesstaaten Kentucky und Virginia, im Osten von North Carolina, im Süden von Georgia, Alabama und Mississippi und im Westen von Arkansas und Missouri begrenzt. Im Westen bildet der Mississippi die natürliche Grenze.

Tennessee trat der amerikanischen Staatenvereinigung am 1. Juni 1796 als 16. Mitglied bei. Während des Amerikanischen Bürgerkrieges fanden hier viele Schlachten statt. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Tennessee überwiegend ein Agrarstaat; dann entwickelten sich jedoch das Dienstleistungsgewerbe und die Industrie zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Die Hauptstadt Nashville ist als Zentrum der Country und Western-Musik bekannt. Memphis, die größte Stadt in Tennessee, war bedeutend für die Entwicklung des Blues und Jazz. Die Stadt Oak Ridge ist ein führendes Forschungszentrum für Kernenergie. In Tennessee lebten die Präsidenten Andrew Jackson, James Polk und Andrew Johnson. Der Name des Staates leitet sich vom Fluss Tennessee ab, der wiederum von dem Namen eines Irokesendorfes herstammt. Tennessee trägt auch den Beinamen Volunteer State ("Staat der Freiwilligen"). Zu den größten Städten zählen die Hauptstadt Nashville sowie Memphis, Knoxville, Chattanooga und Clarksville.

Texas, Bundesstaat im südlichen Mittelwesten der Vereinigten Staaten, grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico. Der Red River bildet einen Teil der Nordgrenze, der Sabine River einen Teil der Ostgrenze und der Rio Grande die Grenze zu Mexiko.

Texas trat der Union am 29. Dezember 1845 als 28. Bundesstaat bei. Im 19. Jahrhundert waren Viehzucht, Baumwollanbau und andere Zweige der Landwirtschaft die Grundlage der texanischen Wirtschaft. Nach 1900 erlangte aber die Erdöl- und Erdgasförderung große Bedeutung. Darüber hinaus entwickelte sich eine breit gefächerte Industrie. Der Name ist von Tejas abgeleitet, der in der Mitte des 16. Jahrhunderts verwendeten spanischen Form eines Wortes aus der Sprache der Caddo-Indianer mit der Bedeutung "Freunde". Als das Gebiet 1836, im Jahr der Unabhängigkeit von Mexiko, zur Republik erklärt wurde, übernahm man diese Bezeichnung in der Schreibweise Texas als Staatsnamen. Texas trägt den Beinamen "Lone Star State" ("Bundesstaat mit dem einsamen Stern", nach dem einzelnen Stern in seiner Flagge). Die wichtigsten Städte von Texas sind Austin (die Hauptstadt), Houston, Dallas, San Antonio, El Paso und Fort Worth.

Utah, Bundesstaat in den USA, der im Norden an Idaho, im Nordosten an Wyoming, im Osten an Colorado, im Süden an Arizona und im Westen an Nevada grenzt.

Utah trat der Union am 4. Januar 1896 als 45. Bundesstaat bei. Utah ist nach den in der Region ansässigen Ute benannt worden. Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Salt Lake City, Provo und Ogden.